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Der Tubedo-Effekt

Eine nachhaltige Plastiktube - (wie) geht das?

Auf dieser Seite bringen wir Klarheit in das komplexe Thema Nachhaltigkeit.

Um die Nachhaltigkeitsbilanz eines Produktes zu bewerten, müssen wir seinen gesamten Lebenszyklus, von der Produktion der Rohstoffe bis zu seiner Entsorgung betrachten. Vor allem aber kommt es darauf an, wie wir handeln! Beginnen wir mit Ihrem persönlichen "Tubedo-Effekt"

Angenommen, Sie kaufen Kosmetikprodukte in 500ml Nachfüllbeuteln, statt in 200ml Originalverpackungen, und nutzen in der Anwendung eine Tubedo mit 100 Füllzyklen, erreichen Sie eine Ersparnis von über 90% an Kunststoff und CO2.

Unter „Das ist Tubedo“ erfahren Sie im Detail, wie Sie mit Tubedo nachhaltig handeln.

Hier erhalten Sie einen Einblick in die Welt der Tuben und Sie erfahren, warum Recycling und Bioplastik eher ein Teil des Problems, als dessen Lösung sind.

Quelle: BUND, Plastikatlas 2019

Der Tubedo-Effekt

Wiederverwenden!

Die Lösung für das Plastikproblem? Plastik - aber richtig!

Unter allen Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln, ist der Königsweg die Abfallvermeidung.

Im Folgenden werden wir sehen: Langlebigkeit schlägt alle anderen Lösungen um Längen. Begrenzte Ressourcen, geniale Ideen und menschliche Arbeitskraft sind zu wertvoll zum Wegwerfen.

Es gibt drei Dinge, die wir in Sachen Nachhaltigkeit richtig machen können:

Wiederverwenden!

WIEDER-VERWENDEN

Statt Wegwerfen

WIEDER-VERWENDEN

Statt Verbrennen

WIEDER-VERWENDEN

Statt Recyclen

Produktion

10 Milliarden Einwegtuben
6000 TONNEN KUNSTSTOFF 8000 TONNEN ALUMINIUM

10 Milliarden Tuben mit durchschnittlich 100ml - das ist ein Müllberg vom Volumen des Empire State Buildings.



Nachhaltigkeit und Kunststoff
Neben unserem Anspruch, eine ideale Mehrwegtube für den flexiblen Einsatz im Alltag, auf Reisen und in der Freizeit zu entwicklen, ist unsere treibende Kraft das Thema Nachhaltigkeit. Beide Themen sind untrennbar miteinander verbunden.

Der Tubenmarkt
Europäische Tubenhersteller produzieren jedes Jahr mehr als 10 Milliarden Tuben* (10.000.000.000) und halten damit einen Anteil von ca. 25% der Weltjahresproduktion. So gut wie 100% sind Einwegtuben.

Eine Milliarde 100ml Einwegtuben türmen sich zu einem Abfallberg der Größe des Empire State Buildings, gefüllt mit 6.000 Tonnen Kunststoff und 8.000 Tonnen Aluminium. Schon eine zweite Verwendung jeder Tube würde diesen Berg um 50% reduzieren!

Auf den ersten Blick ist klar: Diesen Effekt kann kein Recycling-System jemals erreichen.

Fazit: Plastik ist zu wertvoll zum Wegwerfen!

*Quelle: Homepage ETMA (European Tube Manufacturers Association) 2014. Seit einigen Jahren veröffentlicht der Verband Europäischer Tubenhersteller seine Produktioszahlen nicht mehr auf seiner Webseite. Unsere Anfrage nach Zahlen zum Tubenmarkt wurden abschlägig beantwortet.

Nebenerscheinung

Produktverlust 2 - 16%
160.000 Kubikmeter

Jedes Jahr ein LNG Tanker voll mit Produktresten



Produktverlust

Für viele Menschen ein ärgerlicher Aspekt: Produktreste in Verpackungen. Ist das Aufschneiden von Tuben zu deren Restentleerung reine Pedanterie? Urteilen Sie selbst:

Erstaunliche 2% - 16% können nicht aus konventionellen Tuben herausgedrückt werden.

Was für den Einzelnen nur ein paar Tropfen sind, summiert sich: Mit 16% des Inhalts von 10 Milliarden 100ml Tuben könnte man die größten Tanker der Welt mit Kosmetik, Medikamenten und Lebensmitteln füllen!

Fazit: Plastik ist zu wertvoll zum Wegwerfen!

Bioplastik

Bio - ?
NICHT IMMER LOGISCH



Bioplastik - bringt das Öko-Label den Durchbruch? Bei Bioplastik unterscheidet man zwei Kategorien: Bio-basiert und Bio-abbaubar.

1. Bio-basierte Kunststoffe
Biobasierte Kunststoffe werden aktuell hauptsächlich aus Zuckerrohr hergestellt, darüberhinaus aus Mais, Weizen, Kartoffeln und Zuckerrüben - also aus Nahrungsmitteln. Das Zuckerrohr kommt heute vorrangig aus Brasilien, wo die Pflanzen gentechnisch verändert, und unter erheblichem Pestizideinsatz in Monokulturen angebaut werden. Die Auswirkungen für Natur und Mensch sind katastrophal. Werden für den Anbau der Nutzpflanzen zudem Regenwälder gerodet, oder auch nur der Treibstoff der landwirtschaftlichen Maschinen eingerechnet, sieht die Nachhaltigkeitsbilanz eines Biokunststoffs schlechter aus, als die eines Rohölprodukts.

2. Biologisch abbaubare Kunststoffe
Als biologisch abbaubar gelten Kunststoffe, wenn sie laut europäischem Prüfsiegel nach zwölf Wochen bei einer Temperatur von 60° zu 90% verrotten. Die meisten Kompostieranlagen lassen diesem Prozess jedoch nur vier Wochen Zeit. Daher endet der Großteil biologisch abbaubarer Kunststoffe in der Müllverbrennung. Auch wenn es gut klingt: „Biokunststoff“ verlagert das Problem lediglich, es ist zurzeit keine Alternative zur Abfallvermeidung.

Fazit: Plastik ist zu wertvoll zum Wegwerfen!

Recycling ?!?

Recycling-Bilanz 1950 - 2020
Laut gängiger Meinung ist Recycling die Lösung aller Plastikprobleme. Stimmt das? Hier die Bilanz:

Von der seit 1950 produzierten Menge von 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoff - das ist mehr als 1 Tonne pro Kopf der heutigen Weltbevölkerung - wurden bislang 9% recycelt.

Aktuell liegt die Recyclingquote global bei 14%. Im fleißig sammelnden Deutschland kommen zwar 45% der Kunststoffe bei Recyclingunternehmen an, doch nur 15,6% werden tatsächlich zu Recyclat verarbeitet. Bei genauerem Hinsehen handelt es sich bei der Hälfte dieser Menge zudem um „Downcycling“. Das bedeutet, es entsteht ein minderwertigeres Material als das Ausgangsmaterial. Nur 7,8% sind mit Neukunststoff vergleichbar, was 2,8 der Gesamtmenge der in Deutschland hergestellten Kunststoffe ausmacht.

Der Rest? Ca. 40% des Kunststoffs landet auf Deponien, 14 % werden verbrannt. 32% gehen in die Umwelt.

Fazit: Plastik ist zu wertvoll zum Wegwerfen!

Recycling ?!?

8,3 Milliarden Tonnen

Plastikproduktion seit 1950

9%

Recyclingquote

75%

Müll auf Deponien und in der Umwelt

Recyclingplastik

Recyclingplastik  & Meeresplastik - ein Lichtblick?

Meeresplastik - ein Lichtblick? Auf Deponien und in den Weltmeeren befinden sich gigantische Mengen an Rohstoffen, deren Sammlung und Wiederverwertung aus vielen Gründen sinnvoll und wichtig ist.

Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit der sinnvollen Aufbereitung von Kunststoffen. Die Probleme liegen bei der Sammlung, Sortierung und schließlich einer hochwertigen Aufbereitung unter angemessenem Energieeinsatz. Die chemische wie farbliche Durchmischung gesammelter Kunststoffe schränkt die Weiterverarbeitung ein: Recyclingplastik ist in der Masse weder lebensmitteltauglich, noch kann es transparent oder in hellen Farben weiterverarbeitet werden. Eine Beimischung von Recyclat funktioniert für manche Produkte gut, und kann eine Teillösung sein.

Um das Problem im Vorfeld zu vermeiden, arbeiten wir für Tubedo an einem geschlossenen Materialkreislauf.

Fazit: Plastik ist zu wertvoll zum Wegwerfen!

Recyclingplastik

Graue Energie

Bevor wir ein Produkt in den Händen halten, wurden bereits Energie und Rohstoffe für die Herstellung, Transport, Lagerung und Verkauf eingesetzt. Am seinem Lebensende sind weitere Ressourcen für die Entsorgung nötig. Die Summe dieser Ressourcen beziffert die Graue Energie.

Der Begriff veranschaulicht auch ein psychologisches Phänomen: Wir kennen den Benzinverbrauch unseres Autos sehr genau, die Graue Energie entzieht sich jedoch unserer unmittelbaren Wahrnehmung. Wird diese bei der Energiebilanz von Gütern nicht eingerechnet, entsteht in Sachen Nachhaltigkeit schnell ein verzerrtes Bild der Realität.

Faustregel: 1€ = 1 Kw/h
Im Bundesdurchschnitt verursacht jeder Euro, den ein Endverbraucher ausgibt ca. eine Kilowattstunde an Energieaufwand.

Verblüffend ist unser individueller Stromverbrauch bei den von uns allen tägliche genutzten Produkten: Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht pro Tag ca. 10 Kwh an Energie.

Lassen Sie sich überraschen: Graue Energie! 

Graue Energie

Tageszeitung

1 Exemplar = 7,5 kWH

Papier

500 Blatt = 41 kWh

Computer

1 PC = 3.000 kwH

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